Schwermut

 

Schwermut

Und wieder schwebt die Traurigkeit herab auf dunkelschweren Flügeln.

Im Halbschlaf gleitet alles Sein in ungestillte Weite.

Und ziehend, wie ein Wundschmerz, naht so lebensfremd die Leere

und starrt bleigrau ins Irgendwo, um dort zu implodieren.

Getroffen falle ich dem Sog anheim, der wie ein Mahlstrom

seine Kreise dreht.

Benommenheit läßt jedes Lachen wie ein Echo blechern klingen.

So schlaflos ist der Traum, der bildlos in die Ferne weicht.

Und wie ein Tongefäß, das ungenutzt im Raum steht,

 fühlt sich an die Seele und alle Freude ist wie Staub, der schnell verweht.

 

Über waehlefreude

..."Dumme rennen, Kluge warten, Weise gehen durch den Garten."... Rabindranath Tagore ... Vielleicht ist ja alles Garten, wenn wir richtig hinschauen.
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6 Antworten zu Schwermut

  1. Luckyfree schreibt:

    Schön geschrieben. …aber da gibt es auch noch uns, die verletzten Stehaufmännchen. Unsere Parole? Es geht immer weiter. ❤️ 😊🍀

    Gefällt 3 Personen

  2. gertrudtrenkelbach schreibt:

    Solche Momente kenne ich auch……

    Gefällt 1 Person

  3. Dao Humanyu schreibt:

    Ein schönes Album. 🙂

    Gefällt 1 Person

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