Und man braucht Menschen; richtige und nicht nur virtuell.

DSC02169 - Kopie

 

Aus gutem Grund poste ich hier ein Bild von den Laufenten.

Der Besitzer dieser Laufenten hat mich angesprochen.

Er meinte, ich würde mich in letzter Zeit verkriechen, was denn los sei.

Er kann gut nachfragen und ist auf seine Art eben auch ein prima Kerl.

Tja; und so habe ich dann nach und nach alles rausgelassen, was mich drückt.

Und dann kam auch meine Wohnungsnachbarin, die von den Salzstreuern

(ein voriger Post) auf den Balkon.

Ich bin ihnen nicht egal und sie haben sich Gedanken gemacht.

Ja, wir haben geredet und sie haben mich verstanden.

 

Und sie meinten beide, daß man reden sollte und nicht im Internet abtauchen.

Und ich habe auch verstanden.

 

Manches versteht man dann auch auf einmal, wenn es nicht gesagt wird….

Und sie möchten, daß es mir gut geht….

Manchmal bin ich wohl etwas zu hart im Meinen und Urteilen.

Und sie möchten, daß ich bleibe…

Irgendwie hat es gut getan.  Und der Laufentennachbar meinte noch: „Irgendwann hätte ich Dich da rausgeholt, aus der Wohnung und wenn die Tür kaputtgegangen wäre.

Wenn Du Dich für ein paar Tage verkriechst, ok; doch dann häng´ einen Zettel an die Tür, sonst hol´ ich Dich.“ 

Tja; es ging mir wirklich nicht gut und…

Verdammt!  Weiterleben!

Sie sind anders, total anders als ich und haben es auch nicht leicht; wirklich nicht.

– Und sie schaffen das auch…

 

 

 

Über waehlefreude

..."Dumme rennen, Kluge warten, Weise gehen durch den Garten."... Rabindranath Tagore ... Vielleicht ist ja alles Garten, wenn wir richtig hinschauen.
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28 Antworten zu Und man braucht Menschen; richtige und nicht nur virtuell.

  1. grenzbereiche schreibt:

    Andersein macht ja nix, wenn man den Anderen auch anders sein lässt. Freut mich die Laufis zu sehen! Waren wohl ein wenig Katalysatoren.

    Aus aktuellem Anlass („abendlicher Besuch“) – kannst Du mir bitte den Titel des Buches nennen, welches sich mit Tieren und deren „Bedeutungen“ beschäftigt?

    Gefällt 1 Person

  2. teggytiggs schreibt:

    …es freut mich für Dich, dass Du solche Nachbarn hast,gute Leute, die auch nach nebenan schauen und bereit sind zu helfen, einfach toll…

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  3. Luckyfree schreibt:

    Schön das du außer deinem wunderschönen Steingarten, deiner Hollywoodschaukel und deiner schönen Gegend, auch noch nette Nachbarn hast. 👍😊

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  4. Ilaina schreibt:

    Das ist toll, dass Deinen Nachbarn das so auffällt und sie sich wirklich ernste Gedanken machen. So muss das sein!

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    • waehlefreude schreibt:

      Ja, das macht Mut… Ich hatte wieder einmal mit dem Gedanken gespielt, ob ich mich an meinem Geburtstag, der sehr bald ist, vielleicht… Weil mir das Leben ja oft so „gefällt“…

      Liebe Grüße,
      Frank

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      • Ilaina schreibt:

        Erinnert mich grad an den Steppenwolf. Kennst Du bestimmt. Wobei ich ehrlich sagen muss, ich gönne niemandem den Triumph mich so kaputt gemacht zu haben, dass ich den Schritt gehe (ist nicht so, dass ich solche Gedanken nicht auch schon hatte).

        Gefällt 1 Person

  5. waehlefreude schreibt:

    Die Idee mit dem Geburtstag stammt tatsächlich aus diesem Buch. Ich habe mich damals darin ziemlich wiedergefunden. 😉

    Triumph? Niemand würde triumphieren. Die Obrigkeit würde es abverwalten; einige Menschen würden traurig sein für eine Weile und einige würden sich Vorwürfe machen. Und irgendwann wäre jeder wieder beim „Tagesgeschäft“.

    Liebe Grüße,
    Frank

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  6. teekay1st schreibt:

    Ich empfinde es als großes Glück, dass ich jeden Tag von wunderbaren Kollegen umgeben bin, dass ich tolle Freunde habe und hier in dieser Community weitere tollen Menschen kennenlernen darf, die von ihren Gefühlen erzählen, mit mir über meine sprechen und man sich auf sehr schöne Weise respektiert und aufbaut. Dein Post zeigt mir, wie glücklich ich mich schätzen darf.
    LG Thomas

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  7. Liebende erwählter Freude

    ..der Ungeist der Zeit ist die Atomisierung allen Lebens
    Fachspezialistentum München Weltstadt der Singels und und und
    Vor etwa zwei Wochen lud ich meine 72 Folger ein sich allesamt einmal kennen zu lernen anläßlich meines Geburtstages im Oktober
    Zwei haben ein Sternchen „gefällt“ rückgemeldet
    Der Rest schwieg
    Kurz darauf stellte ich meinen Blog ein
    Auf Zuspruch einer Frau und enes Mannes schreibe ich weiter
    In Berlin besuchte ich einen Bloggerfreund
    Hier in Wörthsee mich eine Bloggerin mit Pflegehund
    Eine Mail dann verschwand Sie wieder in der Anonymität
    Der Mensch ist für den Menschen geschaffen
    Und das alte Rom wusste „Teile und herrsche“
    Also trenne die Menschen isoliere sie dann kannst Du sie manipulieren
    Weil sie vereinsamt depressiv werden den Lebensmut an den Nagel hängen
    Den Gefallen erbringen wir Ihnen nicht
    Darum lächelnd wohlan vorwärts aufwärts hinan
    Geh auf Deinen Mitmensch zu als seis Dein Bruder Deine Schwester
    So halte ichs und als alleine Lebender ist eben die Lehrlernerfahrung
    „Freude schöner Götterfunke
    Alle Menschen werden Brüder…“

    in diesem Sinne
    Dankend Dir
    Joachim von Herzen

    Gefällt 1 Person

    • waehlefreude schreibt:

      Wieder sehr „wortoviel“ für mich.

      …Für „Hartz IV“ Empfänger und „Gleichgestellte“ sind in der Regel fünfundvierzig Quadratmeter Wohnfläche für die Einzelperson vorgesehen und auch die müssen ortsüblich „angemessen“ sein.

      Ich könnte gar keine „Follower“ einladen und mein Budget für „Besuchsfahrten“… 😉

      Es gibt sehr unterschiedliche Formen der Isolation, eine davon ist Isolation durch Armut.

      Wer weiß, weshalb Deine Einladung so wenig „geliked“ wurde?

      Ich gehöre bei meinen Nachbarn dazu, obwohl ich arm bin, erheblich ärmer, als jeder einzelne von ihnen…

      Das ist das Besondere…

      Wie heißt es im Schwäbischen: „Mit vollen Hosen ist gut stinken.“ Da fällt es leicht…und ist vieles keine große Sache…

      Und diese Menschen mögen mich; das ist selten.

      Und wie das so mit arm und reich generell aussieht, liest man gut in Märchen.

      Herzlichst,
      Frank

      Gefällt 1 Person

      • Liebender Frank

        ..die äußere „Armut“ ist die Einladung Deinen inneren Reichtum zu entdecken
        Dieses Finanzsystem hat sich längst sein eigen Grab geschaufelt und wird bald dahinein
        sinken…
        Ich kenne eine Millionärin mit Villa am See
        Sehr arm innerlich obdachlos sselisch unbehaust…

        Dir sselischen und geistigen Reichtum der Dein wahres Erbe ist
        Joachim von Herzen

        Gefällt 1 Person

      • waehlefreude schreibt:

        Hallo Joachim.

        Alle Mutmaßungen über Armut und Reichtum sind für mich spekulativ.

        Ich kann es mir sehr wohl vorstellen, innerlich und äußerlich reich zu sein, wobei ein Millionärsdasein für mich Armut bedeuten würde.

        In mancher Hinsicht war ich in den vergangenen Jahren sehr viel reicher, als viele materiell Wohlhabende, bin es im Grunde auch jetzt.

        Armut bedeutet für mich Enge und Mangel, den man innerlich spürt.

        Mit sehr vielen Wohlhabenden würde ich nicht tauschen mögen, weil mir der Preis für ihren Wohlstand zu hoch erscheint.

        Doch mit mehr Geld, als ich derzeit zur Verfügung habe, könnte ich mich wesentlich besser bewegen.

        Und diese kontrollierende, reglementierende „Obrigkeitsmacht“ ist definitiv für niemanden gut.

        Mir persönlich wäre ein bedingungsloses Grundeinkommen schon sehr recht, sofern es eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht.

        Mit „Hartz IV Standard“ ist die Gefahr recht hoch, innerlich und äußerlich so zu verarmen, daß…

        Herzlichst,
        Frank

        Gefällt 1 Person

  8. Wenn „Mutmaßungen über Armut und Reichtum “ für Dich spekulativ sind
    brauchen wir hier keine Erfahrungen darüber austauschen
    Liebender Frank
    Klagelieder der Opferrolle singe ich nicht mit
    und das bedinungslose Grundeinkommen wird kommen wenn das System zusammenbricht
    Doch das ist eine witere Spekulation
    Dann eben nicht
    Dir Joachimsherz

    Gefällt 1 Person

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