Wozu dient mir das?

Jede eigene Meinung und noch mehr jede eigene Überzeugung wirft Grenzen auf. Wenn in dieser Wahrnehmung das Gefühl von Mangel herrscht, dann…

 

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Wozu dient mir das?

Eine gute Frage für mich, denn sie rückt das alles in die Position des Dienens und nimmt damit dem empfundenen „Mangel“ die schmerzhafte Spitze. Vielleicht kommen auf diese Frage genau die Antworten, die ich suche.

😉

Ich werde versuchen, das auszuprobieren.

Über waehlefreude

..."Dumme rennen, Kluge warten, Weise gehen durch den Garten."... Rabindranath Tagore ... Vielleicht ist ja alles Garten, wenn wir richtig hinschauen.
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23 Antworten zu Wozu dient mir das?

  1. Luckyfree schreibt:

    Guten Morgen Frank, dass ist ein schwieriges Thema. Jeder hat irgendein Mangel an irgendetwas. Ich muss selbst erst einmal darüber nachdenken, bevor ich einen vernünftigen Kommentar dazu poste. 😊 Nach der Arbeit bin ich hier zurück. Bis dahin liebe Grüße von Maren. 😊

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  2. wirbelwind schreibt:

    Mangel an was?
    Mit der Zeit lernt man, dass man aus dem was man hat, so einiges machen kann was man möchte. Das tun wir aber meistens nicht oder möchten das unerreichbare Fertige.
    Musste das lernen. immer wieder lernen. Es gibt aber nichts Schöneres, als das man einfach drauf losbaut, auch wenn es verbaut aussieht. So lange man sich wohl fühlt darin, passt es doch.
    Viel Erfolg am Bauen!

    und weg

    Gefällt 3 Personen

    • waehlefreude schreibt:

      Wer sich wohlfühlt, empfindet keinen Mangel. Deshalb genau die Überlegung wozu es gut ist und, wie Du es benennst, die Frage, was daraus zu machen ist.

      Liebe Grüße,
      Frank

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      • waehlefreude schreibt:

        Und gerade stelle ich fest, daß mir meine Antwort nicht gefällt.

        Jeder Wunsch und jedes Bedürfnis entspringt ja aus einem Gefühl von Mangel.

        Wenn es ums Überleben geht, wird nicht nachgefragt. Wer riesigen Hunger hat, wird essen, egal, was, Hauptsache, es stillt den Hunger.

        Doch wer nicht in dieser Situation ist, hat Appetit. Ihm werden keine Kartoffeln schmecken, wenn er an Kuchen denkt.

        Und wer sich alles erlauben kann und genussfreudig ist, wird sich für eine Weile bestimmte Genüsse freiwillig versagen, weil sonst der Geschmack daran verloren geht.

        Und wer das alles kannte und in eine Art Armut fällt und erkennt, daß er sich nicht daraus zu lösen vermag, braucht einen anderen Blick.

        Manche gewinnen ihn durch Drogen und Süchte, doch der Preis dafür ist meist entschieden zu hoch.

        Doch es gibt auch andere Wege, um aus dem Gefühl des Mangels herauszukommen.

        Mitunter bedeutet es auch, einen Wunsch fallen zu lassen, wenn er utopisch, oder nur um einen zu hohen Preis zu erfüllen ist.

        Und wenn man sich dann die Erfüllung genau dieses Wunsches in jeder, wirklich jeder Konsequenz vorstellt, genügt das oft. 😉

        Und diese Antwort gefällt mir schon sehr viel besser. 😉

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      • jackyswelt schreibt:

        Wenn wir den Mangel loslassen, dann kann wieder mehr Vertrauen kommen. In all das was wir haben und was wir besitzen und was UNS ausmacht. Dann werden wir vielleicht einsehen, dass alles was da ist auch seinen Sinn hat und es uns an nichts mangelt. Denn meist ist es doch der Mangel an Liebe den wir empfinden,.. und die tragen wir alle tief IN uns 🙂

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      • waehlefreude schreibt:

        Und genau deshalb begehen Japaner Harakiri. 😉

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      • jackyswelt schreibt:

        das böse S Wort war meiner Meinung nach noch nie eine Lösung und ich halte es für feige und rücksichtslos… Aber es ist ja zum Glück verboten worden.. 😉

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      • waehlefreude schreibt:

        Ich halte es nicht für böse und manchmal brauche ich meinen schwarzen Humor.

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      • jackyswelt schreibt:

        Den darfst du auch haben, aber für mich ist das nichts… Obwohl… 😉 auf etwas andere Art schon 🙂

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      • jackyswelt schreibt:

        Da fällt mir direkt zu ein: wenn wir also merken, dass wir an einen Mangel glauben/an einem Mangel festhalten und uns über ihn beschweren, dann sollten wir auch merken, dass wir uns nicht wohlfühlen und vielleicht hinterfragen, Warum wir uns nicht wohlfühlen…

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      • waehlefreude schreibt:

        Hallo.

        Ich mußte gerade an Diogenes denken, der in einer Tonne gehaust haben soll… 😉

        Nur; so ein Mensch bin ich nicht.

        Und wenn ich mich nicht wohlfühle, muß ich das meist nicht hinterfragen, weil ich die Antwort kenne.

        Und dann steht die Überlegung an worin der Nutzen in diesem Mangel liegen könnte und wie ich den genieße; denn genießen möchte ich schon.

        Und genau da wird´s oft schwierig.

        Liebe Grüße,
        Frank

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      • jackyswelt schreibt:

        Lieber Frank,
        in einer Tonne könnte ich auch nicht hausen, aber ich komme schon mit sehr wenig aus.. Was ich auch nicht gedacht hätte.. Wenn du dich nicht wohlFÜHLST, ist das ein berechtigtes Gefühl und dann ist das auch so, da hast du Recht!
        Der Nutzen wird vermutlich erst im Nachhinein, im Rückblick erkenntlich..
        LG jacky

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      • waehlefreude schreibt:

        Wie gesagt. Mein Hauptmangel besteht hauptsächlich im Fehlen von Menschen, mit denen ich mehr anfangen kann; die sind aber bei meiner Art zu fühlen und wahrzunehmen nicht so leicht zu finden.

        Meine Nachbarn hier mögen mich; auch die Salzstreuer.

        Wenn sie Meditation hören, denken sie an Volkshochschule und…

        Und wenn sie von meinem Waschbär wüßten…

        Was mich aktuell so in Rage bringt, ist die Geschichte mit dem Efeu an der Garage gegenüber und der Gedanke, daß sie Bäume fällen wollen. Damit wird Lebensraum für Tiere zerstört und nicht nur das.

        Bis zu einem gewissen Punkt kann ich verstehen und mitgehen; doch dann…

        So ist das.

        Eine Suppe, auch eine leckere, schmeckt nicht mehr so wirklich, wenn reingespuckt wird.

        Eigentlich bedeutet es für mich, daß ich schon wieder umziehen muß…

        Doch wo die Wohnung finden?…

        Liebe Grüße,
        Frank

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      • jackyswelt schreibt:

        Ich kann das zum Teil nachvollziehen, denn auch mir fehlen im ganz nahen, täglichen Umfeld diese Menschen, aber wenn ich auch nur eine/n gefunden habe, schätze ich dies sehr und erinnere mich gerne an Momente zurück, das fühlt sich gut an, gibt positive Energie.. und mir würde das mit dem Bäume fällen ein ebenso großer Dorn im Auge sein..

        Vielleicht kommt die „neue“ Wohnung genau dann, wenn du nicht mehr danach suchst bzw. nicht mehr daran denkst, dass es sie „nicht“ gibt…
        Wer weiß…
        LG Jacky

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  3. Luckyfree schreibt:

    So da bin ich wieder. 🙂 Ich empfinde, dass man mit einem Mangel gut leben kann, so lange es nicht das Glück betrifft. Glück braucht jeder Mensch, es strahlt Wärme aus, es muss nicht riesig sein, aber vorhanden. LG Maren

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  4. Liebende Freudenseele

    ..der Mangel entsteht in mir wenn ich das Wahrgenommene
    eben nicht wahr nehme
    Es als seines Daseins unwürdig falsch oder schlecht abtue
    Ansonsten dient mir alles als Lehrer Lehrerin
    Und wie der „kleine große Prinz“ empfiehlt
    Mit dem Herzen fällt alles auch das sogenannte Böse an Seinen Platz
    Nur der Intellekt seziert bis Nihilismus und Lebensekel übrig bleiben
    Das große Ganze die Einheit von Allem was ist

    danke
    Dir Joachimsherz

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    • waehlefreude schreibt:

      Hallo.

      Ist mir etwas kompliziert ausgedrückt, Dein Kommentar, doch immerhin stimmig, was mir, sogar bei wesentlich weniger Text, oft nicht gelingt.

      😉

      Mein Laufentennachbar würde beim Lesen der Kommentare spätestens jetzt furchtbar die Augen verdrehen…

      Doch er liest nicht viel. 😉

      Dafür frisst ihm aber eine der Laufenten aus der Hand, obwohl die nicht ganz zahm sind.

      Und das ist ja auch etwas. 😉

      Liebe Grüße,
      Frank

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  5. Liebender Frank der Einfachheit

    Der Nachbar liest eben in den Entenaugen
    Vertrauen Zutrauen Nähe angstfrei füreinander sein…

    danke Dir Joachimsherz

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