Novembergrau

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So einsam wirkt das Licht, das leuchtet in die wettermüden Tage.

In weggewischten Farben liegt das Laub; so regenfeucht und ohne Frage.

Verlassen starren Fenster in die Zeit, die fröstelnd sich in dunklen Mantel hüllt.

Verblichen sind die Bilder aus der Sonnenfülle;

sie wärmen nicht,

obwohl es doch so viel zu wärmen gäbe.

Ein schwerer Schlaf läßt langsam sinken ein so manches Leben;

ganz tief, so tief.

Er läßt es von so vielem Abschied nehmen, vielleicht in einem tröstlich schönen Traum.

Denn draußen lauert wohl ein Winter, der gänzlich, ohne Zeitgefühl, verfüllt die Gänge,

die eine Suche mühsam sich gegraben, in manchem endlos weiten Raum.

Über waehlefreude

..."Dumme rennen, Kluge warten, Weise gehen durch den Garten."... Rabindranath Tagore ... Vielleicht ist ja alles Garten, wenn wir richtig hinschauen.
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4 Antworten zu Novembergrau

  1. Reiner schreibt:

    Einen Nass-grauen, guten Morgen!

    Gefällt 1 Person

  2. In diesen Versen der Dunkelheit leuchtet das Licht der Poesie!

    Liebe Grüße
    von Constanze

    Gefällt 1 Person

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