Worte aus dem Exil #2 – vom Warten

Dieser Beitrag, den ich hier reblogge, trifft so genau ein Gefühl, welches ich auch oft habe:

Dieses Wissen, daß etwas Wesentliches fehlt, das sich aber nicht benennen läßt und dann das Warten auf genau das, damit das Leben endlich…

Es geht nicht um Freunde, oder Partner, oder etwas, das man sonst wünscht, oder kennt…

In etwa geht es darum:

„Erlaubst du deinem Leben sich zu verändern?
Und willst du die Kontrolle über den Verlauf aufgeben? Oft liegen die Antworten auf unsere Gebete in der entgegengesetzten Richtung als wir erwarten. Wenn es Zeit für die Raupe ist, Freiheit als Schmetterling zu finden, würde es ihr nicht nützen, mehr Geld zu verdienen, bessere Freunde zu haben und das Leben zu verbessern, das sie schon hat, denn dann würde sie nur eine dickere, bessere, grünere Raupe sein. Sie mag es noch nicht wissen, aber die Antwort auf das Verlangen ihres Herzens erfordert eine vollständige Veränderung von jedem Aspekt ihrer Existenz.
Wenn du wählst, zu dem aufzuwachen, der du wirklich bist, mag sich dein Leben auf eine Weise verändern, die du nie erwartet hast und dir kaum vorstellen kannst. Was willst du erlauben? Wie tief beabsichtigst du, der göttlichen Weisheit in deinem Leben zu vertrauen?“

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Tja…

Über waehlefreude

..."Dumme rennen, Kluge warten, Weise gehen durch den Garten."... Rabindranath Tagore ... Vielleicht ist ja alles Garten, wenn wir richtig hinschauen.
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14 Antworten zu Worte aus dem Exil #2 – vom Warten

  1. Danke für den Reblog. SEHR wahre und treffende Worte die du da angefügt hast 😀

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    • waehlefreude schreibt:

      Hallo.

      „Mediengeschickt“, wie ich… Eigentlich wollte ich vorher anfragen wegen des Rebloggens und habe die Kommentarfunktion bei Dir gesucht…
      Danke, daß Du nun kommentierst. Dein Beitrag hat mir so aus dem Herzen gesprochen!

      Ganz liebe Grüße,
      Frank

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      • Ja, bei mir kann man nicht kommentieren. Reblog ist okay, freue mich darüber. Sonst hätte ich das auch deaktiviert 🙂
        Ich glaube, dass es sehr vielen Menschen so geht. Wir suchen unbewusst eine Art Bestätigung. Vielleicht fehlt auch der Mut.

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      • waehlefreude schreibt:

        … Oft stehen wir an einem Punkt, wo wir „springen“ sollten und sind voller Angst, weil es da nichts zu geben scheint, was wir auch nur im entferntesten kennen und zuordnen können.

        Dann ist auch hier und da, ganz plötzlich, wieder so etwas so unsäglich Schönes, das uns so glücklich und klar macht und dann… Als ob es nie gewesen wäre; nur eine tiefe Wehmut, ein Abgeschnittensein, für das es keine Worte gibt…

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  2. refoexac schreibt:

    Bevor etwas neues möglich wird, ist meist eine kleine oder grosse Veränderung des Charakters notwendig. Da man dies aber nicht so einfach mit dem Verstand hinkriegt, muss es der Zufall oder das Schicksal richten. Das ist manchmal ziemlich unangenehm, braucht viel Zeit, aber ohne gewisse Lernsituationen durch die man muss, ändert sich gar nichts von selbst.

    Und mit den Erwartungen ist es ähnlich. Oft muss man ein Ziel aufgeben und die Zeit für sich arbeiten lassen, respektive kleine Veränderungen erst mal zulassen und sie voll verinnerlichen, es braucht schon eine Engelsgeduld um das durchzustehen und vielfach hat man dabei seine Krisen, die einen doch tief hinunterreissen können. Und trotzdem, mit den Jahren schafft man so doch einiges, das am Anfang noch wie ein unbezwingbarer Riesenberg ausgesehen hat.

    Liebe Grüsse,
    Josef

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    • waehlefreude schreibt:

      Lieber Josef,

      ganz herzlichen Dank für Deine Antwort! 🙂 Du bringst es in sehr klaren Worten genau auf den Punkt.

      Dieses Gedanken loslassen… keine Erwartungen haben und dann passiert auch noch etwas nebenbei…

      Und wenn man diese Dinge weiß und das schon öfter erlebt hat…

      Boooaaaahhhh! Da könnte man und das nicht nur einmal.

      Gelesen habe ich das schon öfter in „schlauen Büchern“, was Du schreibst, nur viel umständlicher formuliert.

      – Und da habe ich dann oft gedacht: „Dieser Arsch!!!“… Was dann aber auch nicht gerade „zielführend“ war. 😉

      Was hat mir geholfen, bei diesem „Vor sich hin köcheln im eigenen Saft“ ?

      Ganz oft war es der Satz: „Laß Zeit vergeh´n!“ Den habe ich in einer Selbsthilfegruppe einmal mitbekommen. Damit fühlt man sich weniger ausgeliefert, weil Du das „tun“ kannst.

      Ganz liebe Grüße,
      Frank

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      • refoexac schreibt:

        Guten Abend Frank,

        meist hat man ja im eigenen kleinen Leben genug Aufgaben zum lösen. Oft verdrängt man diese Tatsache und lässt die Dinge liegen oder schleifen aufgrund einer schönen „Lorelei“ auf dem Felsen… Und wohin das führt weiss man ja *lach* Weil diese Aufgaben liegen klar vor mir und sind erledigbar, die irrlichternde Lorelei ist unerreichbar und verwirrt einem nur noch mehr – so quasi, wenn man schon im eigenen Saft köchelt kann man ja gleich noch die Wäsche machen, die Küche putzen und danach einkaufen gehen. 🙂

        Ganz liebe Abendgrüsse,
        Joe

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  3. waehlefreude schreibt:

    Grins.
    Eine Verflossene von mir lebt da jetzt: ich hätte ihr folgen können, doch…
    Ich komme halt an mir selbst nicht vorbei; so.

    Wie es jetzt ist, ist es allemal besser – auch für sie.

    Und so habe ich heute wieder ein Fenster geputzt, bin einkaufen gegangen, was bei mir allerdings nicht banal ist:

    Auf der Fensterbank liegen Mineralien, die dann gleich… und der Einkaufsweg dauert immer wenigstens zwanzig Minuten pro Strecke…

    Trotzdem war ich heute verdreht und habe schließlich das Beste getan, was ich tun konnte: Ich habe mich hingelegt und gelesen.

    Liebe Abendgrüße also nun an Dich.

    Herzlichst,
    Frank

    Gefällt 1 Person

    • refoexac schreibt:

      Man ist gleichzeitig das Grösste und das grösste Hindernis in derselben Person, hat immer zwei Gesichter. Immer auf des Messer’s Schneide.

      Da waren mehrere, war vielleicht auch besser oder nicht, schwer zum sagen, man sieht bei jemandem nie alles von aussen und daher kann ich das auch nicht beurteilen, es lief tragisch. Wenn man in einem wirklich grossen Lebens-Chaos steckt ist die Schwelle für eine unbedachte Aktion tief. Diese Momente zu überstehen gelingt nicht jedem, ich bin selbst froh, das ich so Alt wie heute wurde, ist eigentlich ein Wunder.

      Raus zu gehen ist immer so ne Sache, bin ich gut drauf, kein Problem, ansonsten fühlt es sich an, wie wenn man durch zähflüssigen Leim geht und alles nervt 😉

      Und 20 Minuten bis zum Laden, das kommt hin, bergab geht es schneller, zurück… ein bisschen länger.

      Das kann man tun, sich ausklinken. An gewissen Tagen, wenn alles seit dem aufstehen schiefläuft, macht es keinen Zweck noch Paläste bauen zu wollen, das kann ja nur in die Hose gehen 😀

      Zeitversetzt zwar, aber einen schönen Abend für Dich !

      Hochachtungsvoll,
      Josef

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      • waehlefreude schreibt:

        Schmunzel.
        Mein Weg zum Laden ist amtlich geprüft. Ganz in der Nähe meiner Wohnung ist der Kilianstollen

        https://frankgueld.wordpress.com/2015/12/31/kilian-stollen/

        und es heißt, daß es vom Bahnhof aus zwanzig Minuten Fußweg sind bis da hin. Und am Bahnhof sind die Geschäfte. 😉

        Und mein Leben war und ist bunt; da gehören die Farben, die nicht so gemocht werden eben auch dazu. Was will man machen?

        Dir auch einen schönen Abend.

        Liebe Grüße,
        Frank

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      • refoexac schreibt:

        Guten Morgen Frank,

        Schöne Farben in diesem Stollen ! Den Grünspan auf einer Kupferplatte hat das nicht den gleichen Effekt wie direkt in der Natur auf dem Fels.

        Ja, ein buntes Leben führen Wir, öfters mal die Farben wechseln und der Vielseitigkeit frönen. Sich immer wieder neu erfinden und Murphy ein Schnippchen schlagen 😉 😛

        Guten Samstag,
        Josef

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  4. waehlefreude schreibt:

    Grünspieth, eben…

    Dir einen geschmeidigen Spiethtag.

    Herzlichst,
    Frank

    Gefällt 1 Person

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