Ein wenig sentimental

 

Damals, als ich noch getrunken hatte, war selbst die Einsamkeit eine Sucht und mußte gefüllt werden. Ich hatte einen großen Bekanntenkreis damals, hatte nicht nur eine Freundin.

Dann, 1980 habe ich damit aufgehört, mit dem Trinken. Es mußte so sein.

Mein Leben wurde anders; ganz anders.

Seit Hartz IV nun, ist mein Bekanntenkreis sehr überschaubar geworden.

Doch so langsam…

Ich bin weniger mit mir selbst einsam; sehr erfreulich ist das für mich. 

Doch nun ein paar Songs. Sie gefallen mir auch jetzt noch; doch die Perspektive ist eine andere.  😉

Meine Einsamkeit

Wir sagen Worte, die wir nicht meinen
Man schreit zu viel und bleibt stumm
Das Leben trennt uns
Die Zeit kann keine gebrochenen Herzen reparieren
Gebrochenen Herzen
Wir tun uns weh, manchmal ohne es zu wollen
Wir finden uns allein in einem Gang
Wir möchten die Zeit zurückdrehen
Nur eine Sekunde vorher
Um die Hoffnung zu zerstören
Refrain:
Heute Abend, meine Einsamkeit und Ich
Wir reden nur über dich
Wir zwei warten auf dich, dass du zurück kommst
Wenn es nur deine Augen sind die mich zurückhalten
Heute Abend, meine Einsamkeit und Ich
Es ist verrückt, wie kalt es ist
Ich ernähre mich von der Ruhe und alles belastet mich
Ich rette die Erscheinungen, aber nichts beruhigt mich
Wenn das Schluchzen die Freude getötet hat
Wenn wir uns zu oft vergeben haben
Wir träumen, wir gestalten eine Gegenwart
Ein bisschen schöner als vorher
Um dort zu leben, wo die Liebe König ist
Refrain
Es ist nicht deine Hand auf meine Haare
Es ist nur der launenhafte Wind
Der durch unsere Erinnerungen weht
Und der mir ein Lächeln stiehlt
Das bist nicht du hinter der Tür
Es ist nur der Wind, der dich davonträgt
Die Stille weiss nicht zu lügen.

Hierzu habe ich gerade keine deutsche Übersetzung; ist eigentlich auch nicht so wichtig.

Au bois de mon cœur Songtext

Au bois d’Clamart y’a des petit’s fleurs,
Y’a des petit’s fleurs
Y‘ a des copains au, au bois d‘ mon cœur,
Au, au bois d‘ mon cœur.Au fond de d‘ ma cour j‘ suis renommé, (bis)
J’suis renommé
Pour avoir le cœur mal famé,
Le cœur mal famé.

Au bois d‘ Vincenne‘ y‘ a des petit’s fleurs,
Y‘ a des petit’s fleurs,
Y‘ a des copains au, au bois d‘ mon cœur,
Au, au bois d‘ mon cœur.

Quand y‘ a plus d‘ vin dans mon tonneau, (bis)
Dans mon tonneau,
Ils n’ont pas peur de boir‘ mon eau,
De boire mon eau.

Au bois d‘ Meudon y‘ a des petit’s fleurs,
Y‘ a des petit’s fleurs,
Y‘ a des copains au, au bois d‘ mon cœur,
Au, au bois d‘ mon cœur.

Ils m’accompagnent à la mairie, (bis)
A la mairie,
Chaque fois que je me marie,
Que je me marie.

Au bois d‘ Saint-Cloud y‘ a des petit’s fleurs,
Y‘ a des petit’s fleurs,
Y‘ a des copains au, au bois d‘ mon cœur,
Au, au bois d‘ mon cœur.

Chaqu‘ fois qu‘ je meurs fidèlement, (bis)
Fidèlement,
Ils suivent mon enterrement,
Mon enterrement.

… des petites fleurs… (bis)
Au, au bois d‘ mon cœur… (bis)

Über waehlefreude

..."Dumme rennen, Kluge warten, Weise gehen durch den Garten."... Rabindranath Tagore ... Vielleicht ist ja alles Garten, wenn wir richtig hinschauen.
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8 Antworten zu Ein wenig sentimental

  1. Xeniana schreibt:

    Ach Moustaki:)))) Und ich selbst liebe die Einsamkeit und werde krank wenn ich sie nicht zur Verfügung habe. Warum ist dein Bekanntenkreis seit Hartz 4 kleiner geworden?

    Gefällt 1 Person

    • waehlefreude schreibt:

      Hallo.

      Ich brauche auch etwas Einsamkeit; nur nicht zu viel davon. Das rechte Maß ist entscheidend.

      Mein Bekanntenkreis hat sich nicht nur durch Hartz IV verändert; das vorweg.

      Doch seit Hartz IV war ich jahrelang und nomadisierend auf der Suche nach einem „angemessenen“ Alterswohnsitz.

      Das hat viel ausgemacht. Und mit wenig Geld kann man sich auch nicht so gut bewegen. Da ist mit vielem nichts.

      Und ich spreche nicht von einem „Yogaretreat auf Teneriffa“.

      Den Alterswohnsitz hatte ich geglaubt, nun in Marsberg gefunden zu haben; doch dann kam diese Nebenkostenabrechnung…
      Und immer noch alles unklar, ob ich die Wohnung halten kann.

      Doch das ist mir jetzt egal. Sollte es ganz eng werden, bringe ich mich eben um.

      Und mit dieser Einstellung geht es mir besser und ich werde offener.

      Liebe Grüße,
      Frank

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      • Xeniana schreibt:

        Ok das ist ein Problem. Bezahlbarer Wohnraum ist schwer zu bekommen und der Hartz4 Satz dafür viel zu niedrig. Ich kenne diese Zeiten auch, in denen man gEburtstagseinladungen nicht annehmen konnte, weil das Geld für ein Geschenk nicht da war. Und wir haben immer gearbeitet, immer beide und trotzdem gab es Zeiten in denen es einfach nicht reichte. Ich drück dir Daumen , dass alles gut geht.

        Gefällt 1 Person

      • waehlefreude schreibt:

        Seit ich mich von der Panik die Wohnung verlieren zu können verabschiedet habe, geht es mir besser.

        Ich bin in psychologischer Behandlung, die Wohnangelegenheit liegt beim Anwalt; ich lebe sparsam, doch mit Lebensqualität.

        In ein Loch stecken lasse ich mich nicht. Wenn mein Leben dann eben nicht „angemessen“ sein sollte…

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  2. Arabella schreibt:

    Einen herzlichen Gruß zu dir.

    Gefällt 1 Person

  3. Reiner schreibt:

    Allein sein heißt nicht unbedingt einsam sein.
    Da sind Menschen – um dich herum.

    Herzlichst, Reiner … nachdenklich, Dir Gottes Segen wünschend.

    PS:
    1980 … hatte ich noch zwei Jahrzehnte bis zum aufhören …

    Gefällt 1 Person

    • waehlefreude schreibt:

      Hallo Reiner.
      Mit dem Einsamsein ist das so eine Sache für sich. In der Zeit meines Trikens habe ich mich oft „passend“ getrunken und ich mußte mitunter sehr viel trinken, um diesen Zustand zu erreichen.

      Den „Gottes Segen“ habe ich hinter mir und auch das: „Viel Glück Genosse!“

      Wer im Glauben Halt findet, für den kann das eine schöne Sicherheit sein.

      Und zu dem PS: Ich war schnell und gut im Trinken und hatte mein Quantum entsprechend „just in time“ erreicht ; habe mit sieben aber auch schon gemerkt, daß es einiges verbessern kann… solange eben, bis das Mittel verbraucht ist und nicht mehr funktioniert. 😉

      Und wer damit umgehen kann: „Nur zu!“

      Liebe Grüße,
      Frank

      Gefällt 1 Person

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