Tja, wie war das damals…

mit den ersten Verliebtheitsanwandlungen. Der ultimative Song, der mich damals begleitete, weil ich alles zum K… fand, war natürlich…

Satisfaction Songtext Übersetzung

Ich bekomme einfach keine Befriedigung
Ich bekomme einfach keine Befriedigung
Auch wenn ich es versuche und versuche und versuche
Ich bekomme einfach keine
Ich bekomme einfach keine

Wenn ich mit meinem Auto fahre
Und dieser Mann im Radio
Redet auf mich ein und ein
Mit lauter unnützen Informationen

Ich bekomme einfach keine Befriedigung
Ich bekomme einfach keine Befriedigung
Auch wenn ich es versuche und versuche und versuche
Ich bekomme einfach keine
Ich bekomme einfach keine

Wenn ich vor dem Fernseher sitze
Und da kommt dieser Mann und erzählt mir,
Wie ich meine T-Shirts noch weißer machen kann

Aber das kann gar kein Mann sein, denn er raucht nicht
Die gleichen Zigaretten wie ich
Ich bekomme einfach keine Befriedigung
Hey Hey Hey, da ist was ich sageIch bekomme einfach keine Befriedigung
Ich bekomme einfach keine Befriedigung
Auch wenn ich es versuche und versuche und versuche
Ich bekomme einfach keine
Ich bekomme einfach keine

Wenn ich in der ganzen Welt herum fahre
Und ich mach dies und unterschreibe dort noch was
Und ich versuche, irgendein Mädchen aufzureißen,
Das zu mir sagt, ich solle lieber nächste Woche noch mal kommen
Dann siehst du, dass ich im Moment vom Pech verfolgt werde
Und ich bekomme einfach keine Befriedigung
Hey Hey Hey, da ist was ich sage

Und ich bekomme einfach keine, Ich bekomme einfach keine
Ich bekomme einfach keine Befriedigung
Keine Befriedigung, Keine Befriedigung, Keine Befriedigung.

Tja und damals war noch Gymnasium und der damit verbundene, übliche Tanzkurs.

Und ab da ging es eben richtig los.

Tja; „Bus verpasst“ und mit einem Kumpel…

Und als mein Vater dazu meinte, daß ich an der Bushaltestelle aber gesehen worden sei, war meine Antwort: “ Dann weißt Du mehr als ich… und wir hatten die Absprache „um Zehn“. “ Es war ja auch zehn Uhr; nur eben am Morgen…

Und wenn etwas nicht passte, wurde es weggetrunken…

Über waehlefreude

..."Dumme rennen, Kluge warten, Weise gehen durch den Garten."... Rabindranath Tagore ... Vielleicht ist ja alles Garten, wenn wir richtig hinschauen.
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20 Antworten zu Tja, wie war das damals…

  1. teggytiggs schreibt:

    …das waren Zeiten…schwelg…

    Gefällt 1 Person

    • waehlefreude schreibt:

      Ich fand das gar nicht prickelnd. Ich hatte sehr früh die Doppelmoral durchschaut, die überall den Ton angab. Für mich war alles verstunken und verlogen.

      Und daheim gab es diesen Bruder, der sich schlug, nicht sprach und gefüttert und gewindelt werden mußte.

      Besser ging es mir erst so mit Achtzehn, als ich vom Gymnasium „gegangen worden war“, einen Trip mit Zigeunern in Südfrankreich hinter mir hatte und dann die Fachoberschule in Köln besuchte.

      Und danach kam die „liebe Bundeswehr“, zu der ich aus Trotz ging, weil ich wieder einmal alles zum Kotzen fand. Und da lernte ich Vietnamveteranen kennen…

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      • teggytiggs schreibt:

        …es war die Zeit, als ich im Heim war und mehr Eigenständigkeit bekam…das Gefühl, doch ein selbständiger, wertvoller Mensch zu sein, voller Ideen und Tatendrang…da kamen die Stones und all die anderen gerade richtig…

        …jeder hat so sein eigenes Erleben, schade, dass Du es so schwer hattest, das tut mir leid…was ist eiegntlich aus Deinem Bruder geworden?

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      • waehlefreude schreibt:

        Nachdem ich mich, aus gutem Grund 2001 von meiner Mutter losgesagt hatte, ist diese irgendwann mit Demenz in ein Heim und mein Bruder in eine Pflegeeinrichtung gekommen, wo er sich wohl gefühlt haben muß. Er ist jetzt schon einige Jahre tot.

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      • teggytiggs schreibt:

        …traurige Familiengeschichten…

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  2. waehlefreude schreibt:

    Manchmal ist das so. Wenn ich damals gewußt hätte, was ich heute weiß, auch über die Tragik in der meine Mutter großgeworden ist, hätte ich so einiges anders gemacht. Auch meinem Vater ist von Verwandschaftsseite übel mitgespielt worden. Als ich mich von meiner Mutter lossagte lebte er allerdings schon nicht mehr und meine Mutter war mit einem prozesssüchtigen Jugendfreund zusammen, der sogar gegen seine eigenen Kinder gerichtlich zu Felde gezogen ist…

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  3. refoexac schreibt:

    Und schon wieder: Spieth und Triebstau. Was die Evolution da bloss angerichtet hat, einen riesigen Triebstausalat mit unzähligen Oberflächlichkeiten, wenig Tiefgründigem und Spieth einsam und allein, versucht sich hier und da ein paar Tröpfchen Liebe zu ergattern, merkt irgendwann, das die Lovesea längst ausgetrocknet ist, muss sich wieder selber eins spiethen. Das Schicksal des Spieths -> die Suche nach dem Spiethodies ✌

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    • waehlefreude schreibt:

      Hallo Jojo.

      Natürlich kann man in Sentimentalitäten baden; doch wie bei jedem Bad; irgendwann sollte man aus der Wanne steigen.

      Aktuell schaue ich hier und da zurück, auf das, was ich einmal gefühlt, gedacht, gelebt habe.

      Wertvoll ist für mich alles irgendwie; sogar das, was ich einmal abgelehnt, worunter ich gelitten habe.

      Ich bin mit meinem Leben schon sehr einverstanden; nur muß ich mir das gelegentlich bewußt machen. Und wie gelingt das besser, ohne einen liebevollen Blick zurück?

      Manchmal dauert es allerdings ein wenig mit dem liebevollen Blick; doch es ist ja meine Zeit und ich kann damit machen, was ich möchte. 😉

      Herzlichst,
      Frank

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      • refoexac schreibt:

        Die Aussage könnte von mir sein, da gehe ich mit dir einig. Manchmal dauert es eben bis man seine Vergangenheit liebevoll sieht und nicht jeden Tag gelingt alles gleich gut.

        Das schreiben ist eine positive Sache, es hebt den Geist auf eine andere Ebene. Als ich vor ca 10 Jahren zu bloggen anfing, damals noch bei blog.de, folgten Zeiten, da kamen soviele verschiedene Menschen, die alle mit schreiben quasi sowas wie ein virtuelles Traumreich erschaffen haben. Wir haben zusammen soviele lustige, abstrakte, traumhafte Geschichten erlebt, wenn ich das Ding nennen müsste, was meiner Vorstellung vom Paradies auf der Erde am nächsten käme, wäre es dieses völlig freie bloggen von damals. Das haben viele meiner Mitblogger gleich empfunden und schwärmen zum Teil heute noch davon, andere haben es wieder vergessen.

        Und auch diese Zeit ging vorüber, wie immer hat jemand hat vom Baum den Apfel gepflückt und gegessen und das Urteil kam ins Paradies…

        … aber es gehört zu den positivsten Erinnerungen die ich in diesem Leben je gemacht habe.

        Schönen Sonnabend,
        Joe

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      • waehlefreude schreibt:

        Lieber Joe,

        Auf blog.de bin ich auch gewesen.
        Die PN Funktion war gut.

        Doch das Virtuelle allein bringt es auch nicht; mir jedenfalls ist das etwas dünn.

        Mit dem Online-Schreiben habe ich so etwa 2007 richtig begonnen.

        Es ist sehr viel passiert seitdem und genau dadurch ausgelöst.

        Zwei Umzüge gehen auf das Virtuelle zurück und dann gab es noch drei „eigenmächtige“.

        Das nur so nebenbei. 😉

        Und nun bin ich in Marsberg.

        Liebe Abendgrüße zurück.
        Frank

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      • refoexac schreibt:

        Ja Frank, zwar wohne ich immer noch am gleichen Ort, aber ja, mein Leben und mein Charakter haben sich durch diese sehr verschiedenartigen Erfahrungen ebenfalls grundlegend geändert, wofür ich dankbar bin.

        Alles Liebe nach Marsberg,
        Josef

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  4. waehlefreude schreibt:

    Mhmhmm.

    Mein Charakter? Der ist eigentlich gleich geblieben; drumherum gab es wohl immer einmal Wildwuchs; doch vom Kern her…

    Und mein Leben war schon immer recht nomadenhaft; ich bin halt weniger in Urlaub gefahren und dafür mehr umgezogen. 😉

    Und Erfahrungen… Ja, da gab es welche… 😉

    Und in Marsberg fühle ich mich zu Hause; so richtig zu Hause; das hatte ich so noch nirgendwo.

    Und es liegt nicht nur an der Wohnung; ich kann gar nicht einmal sagen, was es ist.

    Und es bezieht sich auf Marsberg direkt; nicht auf die Gemeinden drumherum.

    Schon eigenartig, das alles.

    Herzlichst,
    Frank

    Gefällt 1 Person

    • refoexac schreibt:

      Wildwuchs 😂😂 Wie mein Bart *lol*

      Schlüsselerfahrungen, Dinge, auf die man ohne Kommunikation mit Anderen selbst nicht gekommen wäre. 💜

      Vielleicht hat deine Seele ein unterbewusstes Band zu diesem Ort, quasi etwas mystisches, nicht ergründbares. In der Traumzeit der Aborigines hat der Bezug zu einem Ort eine grosse Bedeutung, keine Ahnung ob das wirklich so ist, aber das ist mir jetzt gerade dazu in den Sinn gekommen.

      In Liebe,
      Joe

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      • waehlefreude schreibt:

        Hallo Joe.

        Wildwuchs herrscht bei mir aktuell bei meiner Haarpracht; der Bart ist ja heute mit Beliebigkeitsfaktor ausgestattet. 😉

        Für Aborigines habe ich mich auch einmal interessiert und die Bücher von Marlo Morgan und den Roman „Traumpfade“ von Bruce Chatwin besitze ich ebenfalls.

        Auch Geomantie hat mich einmal beschäftigt.

        Es gibt seltsame Phänomene.

        Aber das macht nichts; ich bin Rentner mit Grundsicherung und darf endlich so unwissend und bekloppt sein, wie es mir gefällt. Das allein zählt: 😉

        Liebe Grüße,
        Frank

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      • refoexac schreibt:

        Herrlich, einfach spriessen lassen den Scheiss. 😜

        Da können wir uns die Hand geben, ich bin nämlich genau auch das, bekloppter Rentner mit Grundsicherung, Kühlschrank voll, alles toll ! 😝

        Heute sonnige Grüsse,
        Josef

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      • waehlefreude schreibt:

        Hallo und schönen Donnerstag.

        Tja; Sozialbirnenkompott hat man da fabriziert; mal mit „red nose“, mal nur „Renntier“.

        Sonne hat es hier wenig gegeben; doch dafür taut es; es könnte ja sonst Schnee geben.

        Immerhin der Sonnenaufgang war Klasse und den hab´ ich ja auch mitgenommen. 🙂

        Und die Laufenten des Nachbarn, die ich am Morgen rauslasse, weil er krank ist, die freuen sich auch; denn endlich ist wieder Wasser in ihrer heißgeliebten Bademuschel. 😉

        Also; alles gut. 😉

        Liebe Grüße,
        Frank

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      • refoexac schreibt:

        Hallihallo, schönen Sonnabend (bisschen kalt halt).

        Ja, jeder braucht ein bisschen anderes Wetter zum sich wohl fühlen. Dass ich momentan mit dem Motorrad nicht auf die Strasse kann( zuviel gefrorene Stellen ) um meine Besorgungen zu erledigen, kotzt mich an. Wir haben nur einen Dorfladen hier und dort ist das Angebot sehr begrenzt, die Preise für gewisse Dinge wie Fleisch, jenseits von Gut und Böse (fast der teuerste Laden weit und breit) Aber ich bin froh, dass es ihn gibt, anders müsste ich jedesmal 3 Stunden (= hin und zurück) ins nächste Dorf laufen oder mit der Bahn(was das hier kostet willst du gar nicht wissen) in die Stadt fahren + ca 1 Stunde laufen.
        Das Leben hat verdammt viel mit Organisation zu tun und ich passe meine Systeme ständig an, nur das Wetter ist so ein Faktor, der schwer einplanbar ist *lach*

        bisschen ausgelaugte Grüsse,
        Josef

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      • waehlefreude schreibt:

        Immerhin da hat mir das Glück gelacht; alles kann ich zu Fuß erreichen; sportlich zwar, doch akzeptabel. Und zur Not würde mich ein Bus bis hin und wieder zurück bringen. 🙂

        Gefällt 1 Person

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