Winterspiegel

 

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Aufgenommen in Berlin; Tegeler See,  Januar 2011

 

 

Glatter Spiegel im Sonnenvergang.

Gleitendes Schweigen im Blick.

Kein Knistern im Eis und kein Wellengang.

Festgezurrt jedes Geschick.

Nachtatem weht über dem tiefen Schlaf.

Und ein Staunen, so fremd, an der Reling entlang,

tastet nach Fahrtwind und Glück.

Nachtweite Zeit, metallische Zeit,

hält voller Schwärze den Spiegel.

Ohne den Tod keine Wiedergeburt.

Stillstand im innersten Grund.

Dann teilt sich die Zeit

und der Atem wird weit

in Sonne und Wärme befreit.

Über waehlefreude

..."Dumme rennen, Kluge warten, Weise gehen durch den Garten."... Rabindranath Tagore ... Vielleicht ist ja alles Garten, wenn wir richtig hinschauen.
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3 Antworten zu Winterspiegel

  1. Flowermaid schreibt:

    … auch wenn es scheint ist kein Geschick im Eis verlorenen… 😉

    Gefällt 1 Person

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