Babbeldibabbeldibabbel…

….“English spoken.“… Na, ja…  Es war einmal… Es gab tatsächlich einmal eine Zeit, da habe ich mich für Sprachen etwas interessiert. Nicht viel erst einmal.

Zuerst gab es ja die Schule, die…

Ich war von allem, was mit Schule zu tun hatte, nicht so…

Und auf dem ehrwürdigen Gymnasium in Linz am Rhein, da gab es für mich an Sprachen erst einmal Latein… Und dann Englisch… Und dann Französisch…

Mein Interesse an Sprachen kam eigentlich erst auf, als ich mit Gastarbeitern zu tun hatte.

Habla usted español?“

Damit ging es damals bei mir los. … Spanische Gastarbeiter.

In meinem Geburtsort gab es einige Fabriken.

Und in den Sommerferien besserte ich mein Taschengeld auf indem ich jobbte.

Und da hockte ich dann auf einmal mit den Spaniern zusammen bei Käse, Rotwein und Weißbrot in der kleinen Baracke, wo sie untergebracht waren.

Und die Spanier wollten Deutsch lernen.

Ein Sprachbuch: Deutsch-Spanisch; Spanisch-Deutsch; „Spanisch für Anfänger“ hatte ich besorgt.

Und da haben wir dann rumgelernt.

Wie erfolgreich das war, bekam ich zum einen durch die Spanier selbst, und zum anderen durch die deutschen Kollegen mit.

„lievin Put“…

„lievin Put?“- Da habe ich meine deutschen Kumpels erst einmal gefragt, was das denn heißen könnte…

Grins; die hatten auch Verständigungsprobleme…

„Lieber in den Puff!“ hieß das; mit der Zeit wurde das

„lievin Put“ allerdings weniger.

Die Spanier gehörten nun dazu. 

Wozu?  Zu unserem Ort; die gehörten nun zu Bad Hönningen und waren damit „Hünnijer“.

Wer nicht nach Bad Hönningen gehörte, merkte das recht schnell und zog woanders hin und das galt auch für Deutsche.

Und alle anderen gehörten dazu, egal ob Türke, Italiener, Spanier, oder Portugiese, Deutscher, oder sonst eine Nationalität. Es passte, oder eben nicht.

Weshalb das so war?

Bad Hönningen lebte damals von und mit dem Kegelclubtourismus.

Der Ort selbst hatte damals etwa zweitausend Einwohner. 

An Wochenenden fielen, während der „Saison“, Scharen von Kegelclubs, hauptsächlich aus dem benachbarten Ruhrgebiet ein.

Es ist einmal geschätzt worden: Fünfunddreißigtausend Besucher an Spitzenwochenenden gab es und rund vierhundert D-Mark ließ ein Besucher durchschnittlich an einem Wochenende in Bad Hönningen.

Viel erklären muß man dann nicht mehr. So etwas schafft Zusammenhalt zwischen den Menschen, die damit umgehen dürfen. Und ich durfte…

Doch ich war ja bei Sprachen… Und;  ja… auf dem Gymnasium. damals… Französich war schon etwas interessant, denn ich kannte einige Italiener, die eben auch diese Sprache beherrschten.

Als in der Nähe des Gymnasiums einmal gebaut wurde und ein italienischer Kumpel dort arbeitete, habe ich den meiner Französischlehrerin an einem Tag als Austauschschüler untergejubelt.

Der hatte aber von dem „tollen Unterricht“ recht bald die Nase voll und meinte zu mir: „Du, Frank; mir reicht´s; ich geh´ jetzt wieder auf die Baustelle; wir sehen uns dann später.“… Tja…

Und nun bin ich jetzt hier in der „Bloggerei“ und durch meine Follower ergibt sich immer mehr, daß ich ja eigentlich…

Sprachauffrischung; oder sollte ich besser „Wiederbelebung“ sagen… Nur wie am besten?…

Ich bin faul… Und es sollte mir auch Spaß machen…

Über waehlefreude

..."Dumme rennen, Kluge warten, Weise gehen durch den Garten."... Rabindranath Tagore ... Vielleicht ist ja alles Garten, wenn wir richtig hinschauen.
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6 Antworten zu Babbeldibabbeldibabbel…

  1. Karo-Tina Aldente schreibt:

    Also ich nutze, wenn möglich, die Übersetzungsfunktion. Indonesisch – deutsch z. B. wäre mir dann doch zu kompliziert.
    Außerdem ergeben sich durch die maschinelle Übersetzung einige ungewollte Putzigkeiten, die das Lesen amüsanter machen.
    Garten grüßt Herzlichkeit

    Gefällt 2 Personen

    • waehlefreude schreibt:

      Hallo.

      Und sogar mit diesen Apps habe ich so meine Schwierigkeiten.

      Seit ich da einmal… wird jedes Wort von mir rot unterkringelt.

      Außerdem sieht das Symbol dafür wie ein saublöder Fußball aus.

      WordPress hat auch ein ähhm… Symbol, sieht aus wie ein Knopf für eine elektrische Knopflochnähmaschine…

      Nun, ja… Vielleicht kommt das mit meinem Sprachgedöns ja wieder in Schwung…

      Liebe Grüße,
      Frank

      Gefällt 1 Person

  2. kowkla123 schreibt:

    es war amüsant, ich wünsche dir ein wunderschönes Wochenende

    Gefällt 1 Person

  3. refoexac schreibt:

    Seit der Schule versuche ich die Grammatik des Englischen in meinen Kopf zu kriegen, weil mir die Sprache für Liedertexte zum singen am besten gefällt. Aber dafür hab ich kein Talent. Also habe ich es gelassen und einfach immer drauflos geschrieben, bisschen im Übersetzer hin und her übersetzt, bis ich gefühlsmässig dachte, das könnte man jetzt so sein lassen. Viele hören ja nicht wirklich hin, es ist ja Kunst und Kritiker sind willkommen, Gratis PR + Gratis Belehrung ! 😂

    Gefällt 1 Person

    • waehlefreude schreibt:

      Schmunzel.

      Mein Interesse an Sprachen wurde durch die Schule äääähhhm…. So gab es eine Englischlehrerin; eine Frau Schmidt, die sich im Unterricht mit „Miss Smith“ anreden ließ; kein Wunder, daß da „Mist, Mist“ rauskam… 😉

      Gefällt 1 Person

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